| 12.06.2009, 12:39 Uhr · von rolfu |
Letzte Woche wurde im Nationalrat die Debatte über die Killerspiele geführt und ein Verbot gefordert. Eine Motion wurde erfolgreich eingereicht. Wie geht es nun weiter?
"Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine gesetzliche Grundlage vorzulegen, die es erlaubt, die Herstellung, das Anpreisen, die Einfuhr, den Verkauf und die Weitergabe von Spielprogrammen zu verbieten, in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen."
Die Abstimmung im Nationalrat kam dank breiter Unterstützung der SP als Initianten und der CVP zustande. In den nächsten 2 Jahren muss nun dem Parlament ein Gesetz vorgelegt werden. Sind diese erneut dafür, dann stünde nur noch das Referendum gegen ein Verbot offen. Bereits heute kann diese Chance aber als gering eingestuft werden. Denn wer sich für Killerspieler positioniert befindet sich medial bereits im Abseits. Wer will schon neue Attentate erleben?
Heikel wird die Umsetzung des Gesetzestextes. Den Verkauf im Geschäft vor Ort verbieten ist das eine, wie wird aber ein Download verhindert? Die grösste Knacknuss wird die Definition „Killerspiele“ mit dem Text „Menschen und menschenähnliche Wesen“ sein. GTA, CS und weitere sind klare Kandidaten. Es gibt aber Games, welche sich nicht einfach in ein Schwarz/Weiss Schema einteilen lassen. Hier droht ebenfalls eine regelrechte Verbotsorgie.
Fazit: Hat der Nationalrat wirklich keine dringendere Themen zu behandeln als Killerspiele, Hundegesetze und Tieranwälte? Wie wäre es mit einem Kahlschlag im Gesetzesdschungel der Steuern (Steuererklärung / MwSt), welche für die Schweiz unbestritten positive gesamtwirtschaftliche Folgen hätte? Dies brächte einen echten Nutzen für die Bürger, bedeutet aber Aufwand und wenig Publicity für die Politiker. Stattdessen gibt man sich lieber einfach gestrickten Themen wie den Killerspielen hin und bevormundet den Bürger munter weiter. Der Nutzen ist höchst umstritten, die immensen Kosten aber gewiss.
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ah stimmt killerspiel züchted ja amokläufer, was ja bestätigt isch.
was wennd si mer s CS cho deinstalliere? :D
villicht i de schwiz au bald nüme.
den gids nur na spieli woler enand mus streichle und umarme....
omg
^^
Resp. Der Herr Roland Näf isch en Gotterfickter Nuttesohn uh jede SP Wähler söttme Chläpfe bis d Hang blau alouft! so gsehts us
Sollte es aber zu einem solchen Verbot kommen, bedeutet dies das Ende für jede Aufklärungsarbeit und E-Sports Events mit solchen Games.