| 13.05.2009, 23:01 Uhr · von Stedi |
|
Die Schweizer wurden nicht mit besonders grossem Glück gesegnet bei den Auslosungen für die letzten Qualifikationsrunden im diesjährigen ENC. Im Gegenteil.
Dass es in einer Disziplin zu einer ungünstigen Paarung für die Schweiz kommen klar, war zu erwarten, doch gleich in allen 3 Disziplinen gegen solch unangenehme Gegner antreten zu müssen, ist bitter.
In der Disziplin Counter-Strike 1.6 muss man vermutlich nächsten Dienstag gegen Frankreich ran. Zwar hätte man auch auf ähnlich unangenehme Gegner wie Holland oder Russland treffen können, doch beispielsweise Belgien oder auch Österreich wären bestimmt schlagbar gewesen.
Im Warcraft 3 draf man ruhig noch von einem schlimmeren Los sprechen. Während man mit Rumänien, die Slovakei oder auch Weissrussland vermutlich noch mit Gewinnchancen ins Spiel gegangen wäre, muss man sich nun mit Spanien messen. Aufgrund des in diesem Jahr eingeführten Davis Cup Systems (2 x 2 Einzel + 1 Doppel), kann man auch nicht mehr wie in den letzten Jahren auf ein Lucky Seeding hoffen, sondern eine Nation kann mit einem überragenden Spieler theoretisch die benötigten 3 Punkte für einen Sieg ergattern (2 Einzel + 1 Doppel mit dem gleichen Spieler). Zwar hätte dieser Modus auch für die Schweiz Früchte tragen können, aber nicht bei einem LucifroN7 als Gegner.
Zuguterletzt muss dann noch das Counter-Strike: Source Nationalteam ausgerechnet gegen UK ran. Die einzige Frage, die sich für die Eidgenossen stellt ist, welcher der zur Auswahl stehenden Gegner wäre überhaupt einfacher gewesen?
Somit wird die Schweiz also in den 3 Disziplinen mit harten Brocken zu kämpfen haben. Doch immerhin lockt die Mainround und mit diesem Ziel vor Augen dürften hoffentlich auch die Schweiz im einen oder anderen Spiel über sich hinauswachsen. Hoffens- und wünschenswert wäre dies allemal.
|
|
Links Die Auslosungen für die letzte Runde aller Disziplinen
|
Ihr packt das :)