| 28.01.2009, 19:57 Uhr · von Stedi |
Wie bereits vor einigen Wochen versprochen werden wir auf das Jahr 2008 zurückblicken und euch zusammenfassend auf 4 Teile fokussiert die wichtigsten Aktivitäten und Geschehnisse zusammenfassen.
Als erstes müssen wir euch jedoch die schlechte Nachricht überbringen, dass aufgrund der Länge der Texte, die entstanden sind, wir die Anzahl der Teile erhöhen mussten, damit ihr nicht von irgendwelchen Scrollmonstern erschreckt werdet.
In diesem ersten Teil werden wir euch den im Jahr 2008 erfolgten Start der Swiss E-Sports Federation, kurz SESF, vorstellen. Geschrieben wurde dieser Text von Dario Salice, der im Jahr 2008 den Posten des Vize-Präsidenten inne hatte.
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Die Teile des gamersNET Jahresrückblicks 2008:
Teil 1: Die Swiss E-Sports Federation Teil 2: Die DELL E-Sports Arena Teil 3: LAN-Party - Die time2wonder kehrt zurück Teil 4: Comeback der gamersNET Liga Teil 5: Die grossen 3 internationalen Sprungbretter Teil 6: Eure Highlights
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Für den SESF (Swiss E-Sports Federation) war das Jahr 2008 geprägt vom Aufbau und der Arbeit im Hintergrund.
Zum Auftakt, konnte sich der SESF gleich einmal in einer selbsternannten Expertenrunde zum Thema “Gewalt in Videospielen” äussern. Anfang Februar fand an der Universität in Bern eine Podiumsdiskussion statt, bei welcher sich Vertretter aus der Industrie, Politik und Sozialwesen zum Thema Videospiele unterhielten. Die Teilnehmer bestanden neben dem SESF-Vertreter Stefan Leuenberger aus bekannten Personen wie Peter Züger (Vize-Präsident des Industrieverbandes SIEA), Dr. Christoph Kimmt (Professor an der Universität in Mainz) und dem Gegner aller “Killerspiele” Norbert Hochreutener (CVP Nationalrat). Für den SESF war es bereits ein Erfolg dabei zu sein. Leider liess man den gesundheitlich etwas angeschlagenen Stefan Leuenberger kaum zu Wort und damit ging die Meinung des SESF etwas unter. Die restlichen Teilnehmer, boten sich aber eine kurzweillige Diskussion, bei welcher die Fronten bereits zu Beginn erkennbar wurden, und auch während der Veranstaltung keine Verschiebung zu sehen war. Hochreutener, der sich für ein Verbot aussprach, solange die Wissenschaft keine definitiven Resulate liefert, musste vor allem gegen Christoph Kimmt klein beigeben. Leider entpuppte sich der Gesprächsleiter Rudolph Groner gleich zu Gesprächsbeginn als langjähriger Freund vom CVP Politiker. Anstelle einer neutralen Gesprächsführung, tat dieser immer wieder seine Meinung kund, und gab auch nur bestimmten Leuten ausreichend Redezeit. Für den SESF war der Besuch eine Erfahrung, von welcher man nur profitieren kann. Erfreulicherweise, erschienen auch viele Zuschauer aus der Community, welche damit zeigten, dass man sich für das Thema interessiert und auch einsetzt.
Hier gehts zu Movie Aufzeichnung von SoH
Nach dem Auftritt auf der Berner Uni-Bühne, kam eine ruhigere Zeit auf den SESF zu. Die Gremien für Spieler, Organisatoren und Clans wurden aufgebaut und Gespräche mit potentiellen Delegationsleitern wurden geführt. Auch wenn dieser Aufbau noch nicht abgeschlossen ist, konnte man einige wichtige Grundsteine legen, welche den SESF vorwärts bringen werden.
Im Frühling nahm Dario in Köln an der E-Sports Conference (ESCONF) teil, bei welcher ein Treffen verschiedener E-Sports Verbände stattfand. Das Treffen wurde vom Koreanischen E-Sports Verband KeSPA organisiert. Dort wurde zum ersten Mal die Idee eines Internationalen E-Sport Verbandes präsentiert.
Auf diese Visionen folgten im August auch Taten, als der SESF bei der Gründung des IeSF (International eSports Federation) in Busan (Südkorea) eingeladen war. Im Rahmen der Finalspiele der Koreanischen Starcraft-Liga (ProLeague) fand eine grosse Zeremonie statt, bei welcher neben verschiedenen Präsidenten nationaler E-Sport Verbände auch Koreanische Politiker präsent waren. Besonders für die Räpresentanten der europäischen Organisationen, war dieser Besuch eine eindrückliche Präsentation dessen, was der E-Sport in Süd-Korea geworden ist. Die Gründungsmitglieder des IeSF sind Deutschland, Südkorea, Vietnam, Dänemark, Holland, Belgien, Österreich und die Schweiz.
In Sachen IeSF ging es dann im Oktober weiter, als sich die Europäischen Verbandsmitglieder in Kopenhagen zum ersten regionalen Meeting trafen um sich auf die anstehende Generalversammlung Mitte November vorzubereiten. Mitte November reisten alle Vertreter der Verbände nach Seoul für die erste Generalversammlung. Neben den Präsidenten, waren auch Nationalspieler der Disziplin Warcraft 3 aus jedem Land mit dabei um das erste Freundschaftsturnier in der Geschichte des IeSF zu bestreiten. Die Schweiz wurde vom Nationalteamspieler Andreas “WulvEraTe” Brunner vertreten. Er konnte als bester Europäer das Turnier bis ins Halbfinale bestreiten. Der spätere Sieger SK Lyn (Süd-Korea) wies ihn dann in die Schranken. Die Tatsache, dass Lyn um ein Haar eine Map abgeben musste, war für den Schweizer Spieler wohl eines der Highlights seiner WC3-Karriere.
Rückblickend, kann man das erste SESF Jahr durchaus als erfolgreich betrachen. Nicht alles ging so schnell, wie gewünscht, die Richtung stimmt aber. Die Teilnahme an einem Internationalen Gefüge, kam zwar früher als gedacht, wird aber die SESF und auch die Schweiz als Ganzes weiterbringen und die Möglichkeit bieten, von anderen Nationen zu lernen.
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igendwie isch das mit sim resultat glaub chli undergange, odr i has ned mitübercho :D