| 31.08.2008, 21:51 Uhr · von hispeed |
Nachdem ich erst gerade den ersten Teil veröffentlich habe, folgt nun sogleich der zweite Teil. In diesem werde ich natürlich dort weiterfahren wo ich aufgehört habe. Für alle die den ersten Teil verpasst haben, es geht um einen Film welcher sich mit der Gewalt der Menschen befasst.
Wenn die also zuviel Aufsicht den Kindern schadet so müssen sie mehr Freiheit haben. Dies wiederspricht nun dem Argument, dass die Kinder von den Eltern beaufsichtigt werden sollten, damit sie keine brutalen Szenen erleben oder Gewalt-Spiele spielen. Ausserdem ist Mario in der ersten Ausgabe schon auf Gewalt ausgebaut. In den letzten Missionen wird nur noch geschossen gegen die jeweiligen „Stage-Gegner“. Ein Argument welches für Gewalt-Spiele könnte sein, dass die Kindern lernen was Gewalt bedeutet und wie es enden kann. Wer heute auf der Strasse noch nie Gewalt gesehen hat, der versteckt sich entweder Zuhause oder schaut immer weg. Im Kanton Solothurn gibt es ein Aktion des Kantones welche Zivilcourage fördern soll. Der Kanton macht so direkt auf die Gewalt aufmerksam, daher kann man kaum davonlaufen. Ich habe meine Abschlussarbeit über Gewalt von Jugendlichen geschrieben. Die Umfrage und die Statistiken zeigen ein klares Bild. Die Gewalt der Jugendlichen hat in den letzten Jahren im Kanton Solothurn abgenommen. Was aber deutlich für Gewalt spricht ist der Alkoholkonsum der Jugendlichen, dies hat aber nichts mehr mit Gewalt-Spielen zu tun. Weil aber Alkohol bei vielen Aggressionen auslöst bin nicht dafür, dass man an den Lanpartys sauft bis es nicht mehr geht. Es kann sehr schnell Auseinandersetzungen geben welche meistens überflüssig sind.
Die Eltern spielen bei Jugendlichen eine wichtige Rolle. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg der Gesellschaft. Es sind aber nicht nur die Eltern gefragt sondern auch alle anderen. Viele Eltern wollen den Kindern den Zugang zu Gewalt Spielen unterbinden. Diese werden aber meistens einen anderen Weg finden um an diese Spiele heran zu kommen. Ob dies auf einem PC beim Kolleg geschieht oder durch ein Spiel auf einer Playstation welches der Jugendliche immer gut versteckt, das sind nur 2 Beispiele. Es ist also praktisch unmöglich Gewalt vor den Jugendlichen zu verbergen.
Eines steht fest, Jugendliche werden so oder so mit Gewalt konfrontiert. Es stellt sich nur die Frage ob ein Computerspiel ausschlaggebend sein kann für Gewalttaten oder andere Aktionen. Auf diese Frage gibt es sicher keine klare Antwort. Aus eigener Erfahrung kann ich aber die meisten Argumente gegen Action-Spiele nicht verstehen. Solange die Eltern noch ein wenig schauen, dass das der Computer nicht im Übermass benutzt wird besteht nach meiner Ansicht keine Gefahr. Wenn der Jugendliche aber kaum mehr Kollegen hat und nur noch spielt oder vor dem Computer sitzt sollten die Eltern eingreifen. Bei einem Oberstufenschüler würde ich sagen mehr als 3 Stunden am Tag, dann beginnt sich eine Sucht aufzubauen. Das Umfeld muss natürlich auch immer miteinbezogen werden und die Persönlichkeit.
Argumente welche für Action-Spiele sind gibt es natürlich auch. Spass, Teamgeist, Unterhaltung usw. Diese Argumente sind natürlich sowohl Gegnern wie auch Befürwortern bestens bekannt. Doch wenn das Argument Teamgeist genauer betrachtet wird, so trifft dies nicht auf jedes Spiel zu. Daher muss immer genau geschaut werde, welche Argumente auf welches Spiel zutreffen.
Es wird demnächst ein dritter Teil erscheinen….
|