| 29.01.2008, 19:12 Uhr · von MickeY |
An der Universität Bern wird am Montag, 4. Februar 2008 um 20:00 eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Verbot von gewalthaltigen Computerspielen" stattfinden.
Mittendrin wird auch Stefan Leuenberger (aka SIFF|Onkl) sein, der vor Ort die Swiss E-Sports Federation (SESF) vertreten wird. Das Ziel der SESF ist die erneute Platzierung der Meinung der der wettkampforientiert spielenden Konsolen- und Computerspieler analog zu der Medienmitteilung vom 13. Dezember 2007.
Weiter mit dabei an diesem Gespräch sind Jolanda Bertozzi (pro juventute), Norbert Hochreutener (Nationalrat CVP), Prof. Dr. Christoph Klimmt (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) und Peter Züger (Vize-Präsident SIEA und Head Home & Entertainment Division Microsoft).
Da dies eine öffentliche Podiumsdiskussion ist würden wir es natürlich begrüssen, wenn so viele wie möglich aus unserer Community vor Ort sein würden um unseren Verband zu unterstützen!
Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und der Konferenz in deren Rahmen diese stattfindet, gibt es hier.
Und hier gehts noch zum offiziellen Webauftritt des SESF.
Update: Einige Vertreter der Interessengruppen unter mehr. |
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| n/a | Jolanda Bertozzi Sozialpädagogin pro juventute: Leiterin der Geschäftseinheit Regionen und Bezirke pro juventute: Geschäftsleitungsmitglied Jahrgang: ~1958 Website: Pro Juventute |
Kinder ab zehn Jahren laufen bereits Gefahr, zu «Vielsehern» zu werden, wenn sie mehr als drei Stunden täglich vor dem Fernseher verbringen. [...] Als Alarmsignal gilt, wenn Kinder und Jugendliche über stundenlanges Spielen am Computer Freunde und andere Interessen aufgeben. [...] Ab wann Kinder und Jugendliche einen GameBoy, ein Handy oder einen eigenen Computer haben sollten, hängt von ihrem Interesse, ihrem Entwicklungsstand und dem Elternhaus ab. Manche Kinder fragen schon als Sechsjährige nach einem Computer, andere erst Jahre später. Mediennutzung schafft Medienkompetenz. Dies gilt für Kinder wie auch für Erwachsene. Surfen Sie mit Ihrem Kind zusammen oder bitten Sie Ihr Kind, Ihnen das Internet zu zeigen. Sie signalisieren so, dass Sie sich für seine Welt interessieren und lernen gegebenenfalls auch gleich den Umgang mit dem Internet.[...] |
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Quelle: Pro Juventute - Tipps für einen sinnvollen Umgang mit Unterhaltungsmedien (PDF)
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In dieser Session werde ich eine Motion einreichen, wonach Killerspiele ("Ego-Shooter"), die realistisch gestaltet und zur Gewalt aufreizen, zu verbieten sind. Der Bundesrat soll überdies aufzeigen, wie ein solches Verbot einfach und effizient durchgesetzt werden kann.
An sich verbietet bereits 135 des Strafgesetzbuches Darstellungen, die "grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Tiere darstellen und dabei die elementare Würde des Menschen in schwerer Weise verletzen". Dieses Verbot wurde aber bisher gegen Killerspiele nicht angewendet. Man kann sich fragen, ob solche Spiele "Darstellungen" im Sinne des Gesetzes sind. Sie schaffen ja eigentlich nur eine Umgebung, in der man virtuelle Figuren – gewissermassen einen elektronischen Stellvertreter seiner selbst – solche Grausamkeiten begehen lassen kann. |
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Quelle: Parlamentsdienste - Biografie
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sueddeutsche.de: Nach dem Amoklauf in Emsdetten, fordern Politiker das Verbot von so genannten Killerspielen. Was halten davon? Klimmt: Es ist ausgesprochen problematisch, solche Gott sei Dank seltenen Ereignisse als erstes mit dem Thema Computerspiele zu verknüpfen. Wir wissen inzwischen, dass bei intensivem Gebrauch von gewalthaltigen Computerspielen negative Effekte im durchschnittlichen Sozialverhalten von Kindern- und Jugendlichen auftreten können. Aber wir reden hier über spontanes Anschreien oder Rempeleien. Mit derartigen Gewalttaten hat das wenig zu tun.
sueddeutsche.de: Kann ein Gewaltspiel wie Counter-Strike aus einem harmlosen Siebtklässler über die Jahre einen um sich schießenden Amokläufer machen? Klimmt: Das ist nicht vorstellbar. Gewaltspiele haben eine negative Wirkung, keine Frage. Aber gerade weil wie die Wirkung von Computerspielen heute besser verstehen als noch vor zehn Jahren, können wir sagen: Sie sind nur ein Rädchen in einem doch sehr großen Getriebe.
sueddeutsche.de: Ein Rädchen, das sich per Verbot stoppen ließe? Klimmt: Es ist doch vermessen zu glauben, wir haben mit einem Verbot von Computerspielen den wichtigsten Hebel in der Hand um ein gewaltiges Sicherheitsplus zu erzeugen. Damit es zu Amokläufen kommt, müssen sehr viel mehr Ursachen zusammenkommen. [...] sueddeutsche.de: Was also muss geschehen? Klimmt: Die Industrie müsste im Sinne von Aufklärung mehr auf Eltern, Lehrer und Jugendliche zugehen und dafür Geld und Personal zur Verfügung stellen. Wenn Erwachsenen wissen, was die Kinder an den Spielen schätzen, warum sie sie spielen, dann würden die Spiele den Erwachsenen nicht mehr so fremdartig erscheinen. Letztlich muss man sagen: medienkompetent sind nicht die Eltern und Lehrer. Die wahre Medienkompetenz haben heute die Kinder. [...] |
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Quelle: sueddeutsche.de
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Meine Karriere hat mit einem Philips G7000 / Magnavox Odyssey 2 begonnen, anschliessend gab es einen C-128, welcher mich durch den grössten Teil meiner Primarschulzeit begleitete. Danach kam der Amiga 500 - ich hatte die 512 KB Ram Erweiterung aber keine 2. Floppy, weil mir wichtiger war Dungeon Master zu spielen als schnell Disketten kopieren zu können. 1988 oder 1989 habe ich dann einen 386 SX mit 16 MHz und 3 MB Speicher gekriegt und Wing Commander gerult. 1990 gab es dann ein US Robotics HST Modem. Damit machte ich dann auch die ersten Schritte (im selben Jahr) im Internet, allerdings noch ohne Browser. Telnet, Gopher, Usenet war damals das Höchste der Gefühle.
Danach folgte das Übliche: Irgendwann einmal habe ich Wolfenstein 3D entdeckt und bis zur Vergasung gespielt. Später kam Quake 1 heraus und noch später TF1. Online Gaming war geboren (naja, das stimmt nicht ganz, MUDs gab es schon vorher...).
Ich trat einem Englischen Q1 TeamFortress Clan bei und begann online kompetitiv zu spielen. Das Ganze gipfelte in der Gründung meines eigenen Clans BuPo (Bundespolizei). Das einizige Problem dabei war, dass die richtige Bundespolizei eines morgens einen eingeschriebenen Brief an mich geschickt hat, mit der Aufforderung unsere Homepage (www.BuPo.net) vom Netz zu nehmen. Darauf haben wir den Namen von BuPo auf SIFF geändert und begonnen LANs zu veranstalten... and the Rest is HISTORY! |
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Quelle: gNET Profil
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 | Peter Züger Leiter der Entertainment & Device Division, Microsoft Schweiz AG Jahrgang: n/a Website: microsoft.ch |
Peter Züger ist 1992 als Product Manager zu Microsoft Schweiz gestossen, seit 7 Jahren leitet er die Entertainment & Device Division am Hauptsitz in Wallisellen. In dieser Funktion hat Peter Züger sein Team von 5 auf 20 Mitarbeitende ausgebaut und mit ihm zahlreiche Produkte, wie etwa Xbox und Xbox 360, mit grossem Erfolg in den Schweizer Markt eingeführt. Zudem zeichnete er für innovative Marketingideen verantwortlich, die den Grund legten für das Partnerschaftsmodell von Microsoft in der Schweiz, das im internationalen Vergleich durch seine äusserst hohe Profitabilität auffällt. |
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Quelle: Microsoft
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nur würklich konstruktivi biträg bringe :)
ich wünsch em SESF vill glück.
s geilscht findi immer na das ich kontaktiert worde bi vo de uni bern ^^.
Vermutlich wird es so sein, dass die beiden Repräsentanten der Politik (Hochreutener) und pro juventute (Bertozzi) sich tendenziell für ein Verbot beziehungsweise verblindliche Alterbeschränkungen aussprechen werden. Vom Branchen wie auch E-Sportler Verband wird erwartet, dass man sich gegen diese Verbote und Altersbeschränkungen wehrt. Was der Wissenschaftler beitragen wird, ist bisher nicht bekannt.
Der Podiumsleiter ist der Meinung, dass es vorkommen kann, dass Spieler den Unterschied zwischen VL und RL nicht mehr erkennen. Aber ob er diese Meinung einfliessen lassen wird und partei ergreift ist nicht zu hoffen. Sonst wird die SESF Probleme haben.
ich nimm mol ah das df CVP kopf eher für es verbot wird si
dr uni kopf wird eher sege so das es keini uswirkige het
und de vo dr microsoft findet game sowieso geil ^^
edit:
k dr stedi hets gsait ;(
mr chann ja zb ganz gege alli computerspieli si oder einfach nur fürs killerspielverbot (und au innerhalb cha mr ja no differenziere zb zwüsche Manhunt und CS) oder eifach nur für e strikteri duresetzig vo de altersbegränzige (das wär öppe mini istellig, findes nämli gar nid guet wenn de 13 jährig brüeder doom 3 o.ä. zockt....).
denn cha mr witer dproduktion vo de spieli ir schwiz wellle verbiete oder de verkauf oder gar de besitz, was ebefalls en grosse unterschied macht...
ich nimme mol a de SESF wird sich da guet druf vorbereite und chli nachforschige agstellt ha über die einzelne vertreter
wer chunt mit?
SESF: Mario Stettler, Dario Salice, Timo Oehler, Lukas Tanner
sowie ein paar Member von SoH.ch.
Wäre toll, wenn auch ihr kommen würdet. Natürlich muss niemand irgendwas sagen, aber ich denke, dass es wichtig ist, dass wir uns für unser Hobby einsetzen und uns dafür informieren.
Gerne nimmt die SESF auch Kritik nach der Podiumsdiskussion entgegen, was Stefan Leuenberger hätte anders machen sollen...
Wallisellen, 28. Januar 2008 - Peter Züger, Leiter der Entertainment & Device
Division, tritt per Ende März von seiner Funktion bei Microsoft Schweiz zurück. Er
nimmt sich auf eigenen Wunsch eine Auszeit, um sich danach beruflich neu zu
orientieren.
Peter Züger ist 1992 als Product Manager zu Microsoft Schweiz gestossen, seit 7
Jahren leitet er die Entertainment & Device Division am Hauptsitz in Wallisellen. In
dieser Funktion hat Peter Züger sein Team von 5 auf 20 Mitarbeitende ausgebaut und
mit ihm zahlreiche Produkte, wie etwa Xbox und Xbox 360, mit grossem Erfolg in den
Schweizer Markt eingeführt. Zudem zeichnete er für innovative Marketingideen
verantwortlich, die den Grund legten für das Partnerschaftsmodell von Microsoft in
der Schweiz, das im internationalen Vergleich durch seine äusserst hohe
Profitabilität auffällt.
[...]
Ist uns bekannt. Es ist jedoch im Moment noch nicht bekannt, ob er beim Branchenverband verbleiben wird bis am Ende seiner Amtszeit (wann auch immer das sein wird) oder dort auch nach dem Ausscheiden aus Microsoft nicht mehr im Verband sein wird.
Sollte dies der Fall sein, frage ich mich schon, warum die Podiumsleiter Fritz Züger eingeladen haben und nicht Roger Frei.
lies obe doch namal ales genau dure mach der dini gedanke lis din comment überlegg namal und den post e sinvolli antwort.
Es gad au drum eus ma z representiere. de Lüt wo ned schnalled was ihri chind am abig immer inen chopfhörer labered, oder sich am weekend i turnhalene träffed, dene mumer säge und zeige was mir mached. so füärt das au zunere bessere akzeptanz wo schluss ändli au am schwizer esport z guet chunt.
aber ebe ich säge ja lönd eifach alli kiddies at home, me gsed ja scho ezt zu was für ussage das chönt füärä.
Es isch extrem schwer gege so politiker usw. chöne zbestoh imene sone gspröch, die rede eh alles schlecht, also hoffi mol die wo döt ane gönd sind gut vorbereitet und wüsse wie me so öpis macht.
S'Houptalige vom SESF isches, z'zeige, dass es Verbot für Spiel, was amene Verbot für dä Sport glich chäm, sinnlos und mitem Internet als Informationsträger eh nid durchsetzbar isch.
Es isch sehr wichtig chönne z'zeige, dass e Kultur zerstört chönnt wärde, wenn me blauöigig und wild druf los verbietet. I dänke es isch für mi als nid Wüsseschaftler rächt schwär, chönne mit Studie, Zahle und Fakte dört go hantiere. Mir isches persönlich wichtiger, dass d'Gsellschaft d'Computerspiel afoht als Kulturguet, also als Kunst und ou als Sport wohr z'näh!
Und klar, jetzt chöit dr säge: Was, Game X söu Kunscht sii.. do chani jo ine Egge schiise und das isch meh Kunscht...
Stimmt scho, aber vilich isch jo ou ine Egge schiise Kunscht, so genau cha das niemer säge :)
Ig würd mi jetzt o weniger uf Gspräch ilah, was Studie und Fakte betrifft - wenn me nid sehr sattelfescht isch macht me sich dert liecht agriffbar.
Aber öpperem d Faszination vom Game (oder esport) an sich nächerzbringe und z zeige, dass me derzue no e normale Mönsch isch wo si cha artikuliere und no anderi Interesse het als nume z Game - deswäge isch dr Onkl wohl dert bim Gspräch derbi.
und wenn sini argument so guet sind wie, dass computerspiel vo StGB 135 söttet erfasst werde, denn isch ja nüt z befürchte :)
ich fänds au guet, computerspiel als immer grösser werdende teil vo de gsellschaft z vermittle.
s isch halt immer schwer, wenn öppis neus i sonere massebewegig dehäärchunnt.
es guets biispiel isch au die gsamt rock-n-roll-bewegig. das isch au vo de konservative als das bösi schlechthin verurteilt worde
I gloub ou dasi das cha vermittle. Es isch mis aliege z'zeige, das vo üs keh Gfahr usgoht, mir e Bestandteil vor Gsellschaft sii, sehr viel Initiative zeige, lehre und organisiere und ou süsch huere cooli siechinne und sieche sii... das isch aues. Usserdäm, wenn's würklich zumene Verbot oder irgendere Ischränkig sött cho, denn müesse mer üs so platziere, dass mer chöi mitrede was passiert.
weiss öpper ob das vome fernsehsender ufzeichnet wird?
oder ob me das suscht evtl chönnt luege?
will ich wirde denn wohl leider verhinderet sii, live dete z sii. aber wür mi no interessiere was dete usechunnt
ja das wirsch du scho richtig mache.
weiss öpper ob das vome fernsehsender ufzeichnet wird?
oder ob me das suscht evtl chönnt luege?
will ich wirde denn wohl leider verhinderet sii, live dete z sii. aber wür mi no interessiere was dete usechunnt
Ich hoffe, dass wir mit der Cam von SoH eventuell etwas aufzeichnen können. Ich werde das noch entsprechend mit dem Podiumsleiter Weibel abklären. Trotzdem wäre es toll wenn du weazel auch mitkommen kannst :) Könntest bei mir mitfahren ;D
aber dasch ja klar als offizielle Fanboy :-))
MickeY wänd Bier findsch, trink na eis fü mich ;-))