| 09.06.2006, 13:45 Uhr · von gNET|Facer |
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Sieben WM-Teilnahmen, dreimal davon mit Erreichen das Viertelfinals, könnte darüber hinwegtäuschen, dass die Schweiz keine große Fußballnation ist – oder vielleicht nicht mehr. Denn ihre meisten WM-Auftritte datieren auf die Zeit zwischen 1934 und 1966. Lediglich 1994 in den USA waren die Eidgenossen in jüngster Zeit bei einer Endrunde zugegen – wobei sie damals sogar bis ins Achtelfinale kamen.
In jüngster Zeit befindet sich das liebevoll „Nati“ genannte Team jedoch in einem stetigen Aufwärtstrend. Die WM-Qualifikation war eigentlich nur die logische Konsequenz – wenngleich sie sich zu einem Skandal ausweitete. Nach dem zweiten Platz in ihrer Qualifikationsgruppe mussten die Schweizer in die Relegation gegen die Türkei. 2:0 gewannen sie das Hinspiel in Bern und fuhren mit viel Selbstvertrauen nach Istanbul. Erst recht schien die Sache gegessen, als die Schweiz schon nach einer Minute mit 1:0 in Führung ging. Die Türken steckten indes nicht auf und führten in der 52. Minute mit 3:1, brauchten allerdings noch einen Treffer fürs Weiterkommen. Diesen markierten jedoch die Schweizer, bevor die Türken mit dem 4:2 noch etwas Kosmetik betrieben. So viel zur Statistik – nach dem Spiel brachen jedoch alle Dämme. Spieler der Teams prügelten sich, türkische Ordner mischten mit – eine Schande für den internationalen Fußball. Die Fifa griff am grünen Tisch hart durch: Neben mehreren türkischen Spielern gab es auch für den Schweizer Benjamin Huggel (Eintracht Frankfurt) eine Strafe: sechs Spiele Sperre! An der WM wird er nicht teilnehmen. Verdient hatten die Eidgenossen ihre Qualifikation für Deutschland allemal.
Die „Nati“, die seit Juni 2001 von Jakob „Köbi“ Kuhn betreut wird, ist eine gesunde Mischung aus routinierten und jungen Spielern. Ihre Erfahrung sammeln sie fast alle als Legionäre, in den großen Ligen Europas. Topstürmer der Mannschaft ist Alexander Frei vom französischen Club Stade Rennes. Der 26-jährige Torschützenkönig der Ligue 1 (2004/05) hat für sein Nationalteam in 45 Spielen bisher 25 Tore erzielt. Ein glänzender Abwehrspieler ist der 21-jährige Philippe Senderos vom Champions League-Finalisten Arsenal London. Aus der Bundesliga sind Raphael Wicky (HSV) und Tranquillo Barnetta (Bayer Leverkusen) bekannt. Vielleicht können die Schweizer mit Freis Treffern sogar zu einer der Überraschungen des Turniers in Deutschland werden. In Gruppe G treffen sie wieder auf die Franzosen, denen sie in der Qualifikation zwei Remis abringen konnten. Mit den weiteren Gegnern Südkorea und Togo scheint das Achtelfinale durchaus möglich.
Torhüter:
12 Benaglio Diego 08.09.1983 CD Nacional Funchal
21 Coltorti Fabio 03.12.1980 Grasshoppers
1 Zuberbühler Pascal 08.01.1971 FC Basel
Verteidiger:
19 Behrami Valon 19.04.1985 S.S. Lazio
23 Degen Philipp 15.02.1983 BV Borussia Dortmund
2 Djourou Johan 18.01.1987 Arsenal FC
13 Grichting Stéphane 30.03.1979 AJ Auxerre
3 Magnin Ludovic 20.02.1979 VfB Stuttgart
20 Müller Patrick 17.12.1976 Olympique Lyonnais
4 Senderos Philippe 14.02.1985 Arsenal FC
17 Spycher Christoph 30.03.1978 Eintracht Frankfurt
Mittelfeld & Angriff:
16 Barnetta Tranquillo 22.05.1985 Bayer 04 Leverkusen
7 Cabanas Ricardo 17.01.1979 1. FC Köln
14 Degen David 15.02.1985 FC Basel
15 Dzemaili Blerim 12.04.1986 FC Zürich
9 Frei Alexander 15.07.1979 Stade Rennais FC
10 Gygax Daniel 28.08.1981 Lille OSC
18 Lustrinelli Mauro 26.02.1976 AC Sparta Prag
5 Margairaz Xavier 07.01.1984 FC Zürich
11 Streller Marco 18.06.1981 1. FC Köln
6 Vogel Johann 08.03.1977 AC Milan
22 Yakin Hakan 22.02.1977 BSC Young Boys
8 Wicky Raphaël 26.04.1977 Hamburger SV
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besser als blick und 20 minute zäme :P
sind die beide Degen kei Zwilling ?!
- 23 Degen Philipp 15.02.1983 BV Borussia Dortmund
- 14 Degen David 15.02.1985 FC Basel
das sind eineiigi zwilling, oder wie das heisst :P
knapp daneben ;)