rest Ballerspiele härten ab

13.02.2004, 17:48 Uhr · von ibidäibidäibidä
Nach diversen übereinstimmenden neuen Studien der Universitäten Bochum, Iowa, Tokio und diversen anderen, veröffentlichte www.spiegel.de nun einen Artikel ("Gamer im Visier"), in welchem die Resultate ausgewertet werden.

Zwar konnte man nachweisen, dass Computerspieler definitiv keine Stubenhocker sind und nicht weniger lesen oder Freunde treffen als jeder andere Mensch.
Erschreckend ist allerdings das Ergebnis, dass Action- und Shooterspiele bei häufigem Gebrauch die so genannten Frontallappen des Vorderhirns, die als ein Kontrollzentrum für Emotionen, Triebe und Impulse gehalten werden, stark in ihrer Funktion einschränken.
Spieler stumpfen somit regelrecht ab und tendieren eher zur Gewaltbereitschaft.

Ganz besonders gilt das für die "Gamer", die oft stundenlang vor dem Monitor hocken und sich - insbesondere in Netzwerkspielen - ungeahnten Stressmomenten aussetzen.

Relativ gut ausgeforscht ist dabei die Gruppe der Action- und Shooter-Spieler. Aktuelle Studien etwa an der Uni Bochum lieferten starke Hinweise darauf, dass Gewaltspiele auch gewalthaltiges Verhalten habitualisieren: Die Spieler stumpften regelrecht ab, verlören Teile ihrer Fähigkeit zur Empathie und griffen schneller zu Gewalt als Problemlösungsmittel.


Da bisher jedoch noch keine repräsentativen Langzeitstudien zum Zusammenhang von Gewaltspielen und Gewaltbereitschaft vorhanden sind, können die momentanen Studien lediglich als starke Indizien gewertet werden.

Der gesamte Artikel ist sicherlich äusserst lesenswert und hier aufzufinden.
0 pts#1: 370 @ 13.02.04 17:49
isch e interessanti theorie :)
0 pts#2: ibidäibidäibidä @ 13.02.04 18:07
jo... absolut plausibel :)

dhemmschwelle für gewalt setzt es definitiv runter. wie weit das die menschen nun beeinflusst is von person zu persoon unterschiedlich.
0 pts#3: [deleted] @ 13.02.04 18:09
es gibt gamer, es gibt andere agressive, die würde gschider mau luege warum vil vo de balkaner usw. so agressiv si...
0 pts#4: kazi @ 13.02.04 18:24
lol pley :)
hät was..

well es git statistike wo bewiset dass die meh scheiss machet als mir arme schwizer gamer ..

hüt zu tags isch eh nüt guet oder gsund.. söllet da nöd übertribe..

söli weg dem ufhöre? fang vorer mol ah gmües esse, isch ja au so öppis :(
0 pts#5: Sn@p @ 13.02.04 18:30
gg
0 pts#6: biberfreund @ 13.02.04 19:07
Hätte es diesen Artikel bloss eher gegeben... ich habe heute meine Maturaarbeit zu dem Thema ausgedruckt... :)
0 pts#7: zeitgeist @ 13.02.04 19:23
shice sind die lüt arm....... sölled gschieder zerscht mol vor dr eigene ¨tür wüsche.....
*hueresoehn*
0 pts#9: Chris @ Norway @ 14.02.04 01:40
ich glaube, dass Games bestimmt einen Einfluss auf die gewaltbereitschaft hat. Trotzdem denke ich, dass dieser Anteil verschwindend klein ist und der grösste Teil, wie von Vorti erwähnt, von der Erziehung und vom sozialen Umfeld ist. Die Filmindustrie hätte meiner Meinung nach, wenn jemanden die Schuld in die Schuhe geschoben werden sollte, noch viel mehr Dreck am Stecken.

Ein Mensch, der gut erzogen wurde, würde auch nicht nach 3.5 Jahren Counterstrike spielen auch nicht durchdrehen.
0 pts#10: Blackmagic @ 14.02.04 01:53
Ich spiele seit 4 Jahren UT und andere Games (ja hauptsächlich gewaltgames, ob jetzt Baller oder Prügelspiele, was auch immer) und war noch nicht einmal in eine Schlägerei verwickelt, habe noch nie jemandem etwas angetan. Komisch, theoretisch sollte ich das ja...
Ich sehe das genauso, das liegt am Umfeld und der Erziehung. Diese ganze hiphopscheisse aus den USA mit den krassen gangsta-rappern hat da einen vielvielviel grösseren einfluss als jedes game. Und diese schlägertrupps bestehend aus balkantypen und fubugangstern bilden sich ja wohl kaum wegen games. Ich gebe da ganz klar mehr diesem hiphop-gangsta kack die schuld und auch der falschen erziehung... Heutzutags werden die Eltern ja als Rabeneltern abgestempelt wenn sie dem Kind mal ne Ohrfeige verpassen... Sowas hat aber noch niemandem geschadet, mir damals auchnicht.
0 pts#11: m4$t4 @ 14.02.04 11:38
ausnahmen bestätigen die regel :)
0 pts#12: yankeeforcebLK @ 14.02.04 12:28
hat was #10
theorie ist wohl lächerlich genug, aber sie reicht wohl um wieder ein paar auseinandersetzungen zwischen eltern und sohn zu geben.
0 pts#14: ibidäibidäibidä @ 14.02.04 15:47
nö bytelord. es wird nie gegenteiliges bewiesen.

es werden diverse verschiedene sachen gezeigt, die sich untereinander aber nicht ausschliessen.
wie man die sachen abwägt ist einem selber überlassen
0 pts#15: ibidäibidäibidä @ 14.02.04 15:49
und der sinn dieser studien sind auch nicht festzustellen dass gamer für die gewalt auf den strassen verantwortlich sind (wie es hier viele auffassen) sondern lediglich die möglichen folgen von solchen spielen darlegen.
0 pts#16: ByteLord @ 14.02.04 16:03
Natürlich wird Gegenteiliges bewiesen, soweit man im Rahmen von Studien von Beweisen reden kann. Sommer 2001, zur Zeit meiner Semesterarbeit wurde in einer leider nicht mehr auffindbaren Studie der Universität Wien erkannt, dass Computerspiele keinen grösseren Einfluss auf die Gefühlswelt von Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren haben, als andere Unterhaltungsmedien wie Fernsehen oder Kino. Die Erkenntnisse dieser neuen Studien sind übrigens - bis auf die Gewaltthese - alles andere als neu. Spanhel fand schon 1987 (!!) heraus, dass sogenannte "Vielspieler" keine Stubenhocker oder Aussenseiter wären, sondern gerne Freunde treffen und Sport treiben. Vgl. Spanhel,D. (1990): Jugendliche vor dem Bildschirm. Weinheim: Deutscher Studien Verlag.

Was denn Sinn angeht: Phrasendrescherei. Der Sinn der Studien mag das nicht sein, aber die Studien geben den Medien ein Instrument in die Hand genau das zu behaupten und zu untermauern.
0 pts#17: [deleted] @ 14.02.04 20:14
loent doch die studie und gamet ^^
0 pts#18: [deleted] @ 14.02.04 20:15
ich maeld mi freiwillig fuer so studie wenn ich defuer geld bekumm dass ich zogg :P=
0 pts#19: mig @ 15.02.04 18:18
Na ja ich han scho meh als ein studie gmacht und es chunt ja sehr uf metodik druff ah und wenn ich lueg uf was das sich die studie bezieh den find ich das mehr als fragwürdig.
zumindest widerlege sie alle das es ein prinzipielen zusammenhang vo gamers und gwalt git. en verglichstudie wett ich den gseh mit de lüt wo de ganz tag vor em pc hocke und s¨ürerklährige i tippe , hend die den ned au en cerebrofrontale insufizienz ??? untersuchet das au mal sag ich da nur ja ebe metodik isch glaub schlüsselwort ...
0 pts#20: Leopard @ 15.02.04 18:23
"...Computerspieler definitiv keine Stubenhocker sind"
also ich kenn da so einige Spargeltypen die nie ans tageslicht kommen...

Behinderte Studie
0 pts#21: [deleted] @ 16.02.04 00:44
Meine tante die an der uni neuenburg psychologieprofessorin ist, behauptet genau das gegenteil und sagt dass diese studien unseriös sind und zum teil von den medien erfunden werden. sie hat mir ein paar richtige studien darüber zum lesen gegeben und da steht überall das genaue gegenteil wovon die boulevardpresse spricht.
0 pts#22: fAessi @ 16.02.04 10:07
hast du diese Studien auch in elektronischer Form?
0 pts#23: [deleted] @ 16.02.04 11:35
ja soll ich sie dir schicken lassen?
das ganze kann man auf so einer internationalen uni datenbank abrufen. muss meine tante aber noch fragen wo.
0 pts#24: G-News @ 16.02.04 12:38
da wär ich auch dran interessiert.
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